Waggum liegt im Nordosten Braunschweigs, eingebettet in die angrenzenden Naherholungsgebiete, welche zu ausgedehnten Spaziergängen, Wanderungen, Joggen und Radfahren einladen. Die Ortschaft ist einerseits erschlossen über die Landstraße L 293, die von der Ortschaft Querum, über Waggum nach Bevenrode verläuft. Andererseits führt die L 635 von Bienrode direkt nach Waggum.
Am nördlichen Ortsrand der Gemeinde Waggum plant die GEWO Baubetreuung Immobilien GmbH die Erschließung eines neuen Baugebiets. Das Gelände liegt nördlich der Rabenrodestraße. Zwei Ringstraßenerschließungen werden die geplante Bebauung in annähernd zwei gleich große Bauabschnitte teilen.
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Wagken tritt erstmalig 1007 in Urkunden auf. Bis heute ist der Name geblieben. Die Namensformen Wagken, Waggen, Wacken, Waggken, Eagken/Wacghen sind verschiedene Schreibweisen, die auf Wortabschweifungen der unterschiedlichsten Volksstämme zurückgehen. Immer aber ist das "Wa" als Anfangsbetonung geblieben.
Seinerzeit handelte es sich bei Waggum um ein Einwegedorf, an dessen Ende die Dorfkirche lag. Wer also von Querum kam, musste an der Kirche umdrehen und den gleichen Weg zurückgehen. Durch das systematische und kontinuierliche Wachstum der Dorfstruktur, erforderte die Ansiedlung der nachfolgenden Hofstellen eine erhebliche Aufgabenbewältigung der damaligen Gemeindeväter. So entwickelte sich der Ort Waggum zum Zweiwegedorf. Im Laufe der Zeit entstanden hier verschiedene Siedlungsräume.
Die Kirche, das älteste Bauwerk Waggums, wurde mehrfach um- und ausgebaut. Bei genauer Betrachtung sind vier Bauepochen erkennbar. Im Jahre 1944 wurden die Dächer des Kirchenschiffes sowie des Turmes durch Fliegerangriffe sehr stark zerstört. Danach blieb sie längere Zeit ohne Schutz gegen Witterungseinflüsse, so dass eindringender Regen die Putzflächen an Wänden und Decken und auch die zahlreichen Malereien zerstörte. Bei der Schadensbeseitigung, die im Jahre 1952 begann, konnten die Innenmalereien, die Apostelfiguren zeigten, wegen ihres Umfanges und aus Geldmangel nicht wieder hergestellt werden. Das Andenken an diese Apostel wurde auf eine andere Art erhalten, indem für die Kirche eine entsprechende Namensverleihung beantragt wurde.
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