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Geitelde liegt im Südwesten Braunschweigs unmittelbar am Naherholungsgebiet Geitelder Holz, welches zu ausgedehnten Spaziergängen, Wanderungen, Joggen und Radfahren einlädt. Die Ortschaft ist verkehrlich erschlossen über die Kreisstraße 63/64, die von der Ortschaft Rüningen (K 64, Rüningenstraße) über Geitelde (K 63, Geiteldestraße) nach Stiddien verläuft.
Am nördlichen Ortsrand der Gemeinde Geitelde ist durch die GEWO Baubetreuung Immobilien GmbH ein neues Baugebiet erschlossen worden. Das Gebiet liegt zwischen den Straßen "Am Sender" und "Steinbergstraße". Zwei Ringstraßenerschließungen teilen die Bebauung in annähernd zwei gleich große Bauabschnitte.
Die letzte größere Siedlungsmaßnahme in Geitelde ist vor ca. 25 - 30 Jahren durchgeführt worden. Mit dem Bebauungsplan wurde der Bau von ca. 60 Wohneinheiten ermöglicht. Sie können in Form von freistehenden Einfamilien- und Doppelhäusern individuell geplant werden. Die Grundstücke sind zwischen 463 und 850 m² groß und werden bauträgerfrei sowie voll erschlossen angeboten.
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Die Einwohnerzahl von Geitelde ist seit 1450 bis heute auf ca. 1.070 gewachsen. Geitelde wird derzeit durch eine Tages-/Nachtlinie (Weststadt-Timmerlah-Stiddien-Geitelde-Rüningen-Broitzem) bedient. Eine Haltestelle befindet sich in unmittelbarer Nähe des Baugebietes “Am Sender Ost” an der “Emma-Kraume-Straße”.
Mit der Buslinie 455 ist eine Verbindung über die Weststadt mit Anschluss über die Straßenbahnlinien 3, 5, 6 und 7 in die Innenstadt gewährleistet. Diese Linie verkehrt ebenfalls in Richtung Rüningen, wo ein Anschluss zur Linie 413 zur Verfügung steht, die ebenfalls in die Innenstadt führt. Darüber hinaus ermöglicht diese Busanbindung auch die Fahrt nach Broitzem. Von dort aus sind alle Stadtgebiete über die Straßenbahnlinien 5 und 6 erreichbar. Der nächste Autobahnanschluss befindet sich in ca. 2 km Entfernung.
Zahlreiche Betriebe, Institutionen, Vereine und öffentliche Einrichtungen tragen mit ihren vielfältigen Angeboten zum Leben in Geitelde bei:
Hofladen Obsthof Rieß/ Maishof Dierling/ Hofladen Biohof Bosse, Stiddien/ Geflügelhof Voges, Timmerlah/ SB Lehne (Backwaren und Post), Timmerlah/ Landschlachterei Martin Schulz Timmerlah/ V-Markt in Broitzem/ Minimal und Aldi in der Weststadt/ Netto-Markt und Edeka in Rüningen/ real-kauf in Salzgitter-Thiede und BS-Gartenstadt
Freudewald Bier- und Schlemmerstube/ Volksbank Vechelde-Wendeburg/ Ev. Kirchengemeinde Geitelde/ Freiwillige Feuerwehr Geitelde/ Schützenverein “Falke” Geitelde/ Siedlergemeinschaft Geitelde/ Sportverein TSV Geitelde/ Gemeinschaftshaus Geitelde/ Sportplatz Geitelde/ Spielplatz/ Jugendtreff mit vielfältigen Bastel- und Spielangeboten für Kinder und Jugendliche (ab 6 Jahre)/ Kindergarten für Kinder ab 3 Jahren, die in zwei Gruppen untergebracht sind, Betreuung bis 16.00 Uhr möglich/ Grundschule in Timmerlah kann bequem und sicher mit dem Schulbus erreicht werden
Geitelde wurde erstmals als “Getilidishusen” im Güterverzeichnis von Fulda um 800 erwähnt. Der Fund von Grubenhäusern im Pfarrgarten 1987 und des größten Jadeitbeils Europas aus der Jungsteinzeit (befindet sich heute im Landesmuseum Wolfenbüttel), gefunden beim Bau der Eisenbahnstrecke Braunschweig Derneburg, deuten schon auf eine sehr frühe Besiedelung hin.
Bezugs- und Ansiedlungsgründe waren sowohl der Geitelder Berg als auch die in der Ortsmitte befindliche Waschequelle, deren Wassertemperatur immer relativ gleichbleibend bei ca. 7° C liegt und die deshalb im Winter auch nie zufriert.
1274 wurde erstmals eine Windmühle erwähnt, die 1630 im 30-jährigen Krieg zerstört und später wieder aufgebaut wurde. Die Windmühle war lange ein Wahrzeichen der ganzen Umgebung und stand nördlich des Dorfes am Rande des Geitelder Berges. 1966 wurde die letzte Mühle vom Sturm umgeweht. Einzelne Teile des Innenwerkes kamen ins Braunschweigische Landesmuseum.
Geitelde lag an der alten Heerstraße Braunschweig - Broitzem – Steterburg - Drütte. Nach der Stiftsfehde von 1523 übernahm allerdings die heutige B 248 über Rüningen (Frankfurter Straße/Thiedestraße) diese Funktion. Wegen vieler Streitigkeiten, die vom Stift Steterburg ausgingen oder dieses betrafen, wurde auch Geitelde mehrmals verwüstet.
Die Geitelder Kirche wurde 1807 im frühklassizistischen Saalbau-Stil von Ludwig Rothermundt und Carl Liebau errichtet.
Im Zuge der Errichtung des Stahlwerks "Reichswerke Hermann Göring" (heute: Salzgitter AG) legte man in der westlichen Feldflur den "Beddinger Verschiebebahnhof" an.
1951 wurde der NDR-Sender Braunschweig auf dem Geitelder Berg errichtet, die Straße "Am Sender" gibt heute noch davon Zeugnis. Nachdem die große Funkanlage auf dem Torfhaus im Harz seine Funktion mit übernommen hatte, wurde er 1977 abgebaut.
Heute sorgen 9 Landwirte, darunter 2 Gemüse- und Obsterzeuger, für die Bewirtschaftung der umliegenden Ackerflächen. Zahlreiche Vereine sind immer offen für neue Mitglieder. Von der höchsten Erhebung der Stadt, dem Geitelder Berg, bietet sich eine fantastische Rundumsicht bis zum Harz. Nach einem Spaziergang durch den Ort empfiehlt sich ein Besuch in der Gaststätte bei Hausmacher-Sülze mit Bratkartoffeln und “Waschewater”.
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